schloss
Unser Schloss Johannisburg, wegen
dessen Schönheit König Gustav Adolf
von Schweden unsere Stadt verschont
hat. (Nach einer Sage!)

magnolie
Der Magnolienhain im "Schönen Tal"
der grösste zusammenhängende Hain
seiner Art in Europa - einfach schön!

ruine
Die Beginenklosterruine im "Schönen
Tal" ein Hospital - ausserhalb der
Stadtmauer!!

stolperstein
Die junge unrühmliche Geschichte
hinterlässt Stolpersteine zum Gedenken
an ermordete jüdische Mitbürger.

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       Was Sie hier über die Geschichte von Aschaffenburg erfahren können:

Pierer´s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart oder Neuestes
encyclopädisches Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Gewerbe.
Vierte, umgearbeitete und stark vermehrte Auflage.
Altenburg. Verlagsbuchhandlung von H. A. Pierer. 1857
(Rechtschreibung entsprechend der Zeit und dem Internet angepasst !)

wappen   ASCHAFFENBURG

1) sonst Vicedom= od. Oberamt des Obererzstiftes vom Kurfürstenthum Mainz, 18 QM. Gross;
2) daraus mit Hinzuziehung der Mainzischen Ämter Aufenau, Lohr, Prozelten, Klingenberg,
Orb u. des Würzburgischen Amtes Aura, 1802 entstandenes Fürstenthum, nach Reichstagsschluss
dem Kurerzkanzler (nachmaligen Fürst Primas) Dalberg gegeben, u. 1810 demselben, laut des
Pariser Vertrags, als Grossherzog von Frankfurt verblieben, dann 1814 an Baiern (od. eigentlich
an Österreich, das es aber sogleich gegen Abtretung in Tyrol, Salzburg u. am Inn vertauschte),
darin der ganze Spessart u. ein kleiner Theil des Odenwaldes;
3) Rentamt dort; 50.000 Ew.;
4) Landgericht im baierischen Regierungsbezirks von Unterfranken u. A.;
5) Hauptstadt hier, am Main u. der Aschaff; Appellationsgericht für den Regierungsbezirk von
Unterfranken, Sitz des Landgerichts u. des Rentamts A., des Rentamts Rothenbuch u. 2 Forstämter
gleiches Namens, eines Bezirkbauamtes u. Stiftsrentamtes, Zoll- u. Grenzpostamt, ein Wechsel- u.
Mercantilgericht erster Instanz, Garnison; Schloss (Johannisburg, 1605-14 vom Erzbischof Johann
Sweikard v. Kronberg gebaut) mit Bibliothek, Gemälde- u. andere Sammlungen, König Ludwigs Landhaus
am WEnde der Stadt (1840 u. 1841 gebaut), Palais des Grafen Schönborn, der Freiherren von Dalberg
ect.; 3 katholische u. 1 protestantische Pfarrkirche, nebst Studien-, früher Jesuitenkirche u.
3 Capellen, 1 Kapuzinerkloster, Synagoge, Bürger- u. Krankenspital, Katharinenspital mit Institut
der barmherzigen Schwestern; weibliche Erziehungsanstalt der Englischen Fräuleins, Lyceum, Gymnasium,
Lateinische Schule, Seminarium puerorum (Erziehungsanstalt für studirende Jünglinge), Landwirthschafts-
u. Gewerbeschule 1. Klasse, Handwerker- Feiertagsschule, Theater (sonst Deutschordenshaus) mit
Ball- u. Concertsaal, Casino, Kaserne, Tuch-, Lein-, Leder-, Liqueur-, Nadel-, Knopf-, Seifen-,
Parfümerie-, Buntpapier-, Tabaksfabrik, Schifffahrt u. Schiffbau, Handel (mit Holz, Wein, Bau-
steinen ect.) 9200 Ew. Dabei schöne Spaziergänge, bes. das Schöne Thal, Englische Anlagen im
Stadtgraben u. auf dem Wall, vom Kurfürsten Karl Joseph Friedrich angelegt, mit Orangerie, der
Schöne Busch, 1/2 Stunde von der Stadt entfernt, in ihm ein von Invaliden bewohntes Dörfchen,
2 Seen ect., die Fasanerie, die Bergmühle u. der am Main schön gelegene Hof Nilkheim mit Muster-
wirthschaft, englischem Garten u. Gemäldesammlung des Freiherrn v. Mergenbaum. - Dass beim jetzigen
A. das alte Asciburgium (s.d.) gelegen habe, ist ganz unbegründet. Die fränkischen Majoresdomus
erbauten ein Jagdschloss. Schon im 8. Jahrh. Kommt A. (Askaphaburg, von der nahen Askapha) als Stadt
vor, Bonifacius erbaute dort die St. Martinscapelle u. gründete ein Benedictinerkloster. Im 10. Jahrh.
war A. Eigenthum des Herzogs Otto von Baiern u. Allemannien, dieser gründete 974 zu A. das Chorherrnstift
u. die Kirche zu St. Peter u. Alexander, der er Stadt u. Umgebung vermachte. Bald kam diese an die
Erzbischöfe von Mainz, als Pröbste des Stifts. Erzbischof Willigis baute 989 die steinerne Mainbrücke
u. Adalbert erweiterte 1122 die dasige Burg, gab der Stadt viele Freiheiten u. machte sie zu seiner
Sommerresidenz, 1292 hielt Erzbischof Gebhard v. Eppstein hier eine Synode. Da auf dem hier 1447
abgehaltenen Reichstag u. Convent die später zu Wien geschlossenen Concordaten deutscher Nation
eingeleitet wurden (vgl. Wiener-Concordate), so werden diese zuweilen auch Aschaffenburger Concordaten
genannt. Im 30jährigen Kriege besetzte es 1631 Gustav Adolf u. hatte dort lange sein Hauptquartier;
1634, nach der Schlacht bei Nördlingen, nahmen es die Spanier, 1646 die Franzosen durch Capitulation,
in demselben Jahre die Baiern u. Schweden, u. 1647 der kaiserliche General Garnier durch Überfall,
überliess es aber später an Mainz; 1672 nahm es Turenne wieder, zog aber ab. 1803 bekam es der Fürst
Primas, der als solcher u. als Großherzog von Frankfurt hier residirte; 1814 kam es an Baiern.
König Ludwig von Baiern residirte als Kronprinz längere Zeit hier u. hält auch jetzt noch manchen
Sommer daselbst sein Hoflager.

Im "Schönen Busch" bei Aschaffenburg finden Sie ein sehenswertes Ausflugsziel mit See,
Park und Schloss, seit Generationen das Naherholungsgebiet der Aschaffenburger.

schoenbusch

Seltenes wird geboten:

park1            park2            park3
1) An manchen Tagen: Führung in historischer Bekleidung im Schloss.

2) Rarität: Die Toilette von Durchlaucht wurde aus dem Nebenzimmer entsorgt.

3) Kronleuchter im Saal, eine gewaltige Laterne.

Fotos Schönbusch Privatbesitz von Alex Rachor.

© 2011, by EKB-Verlag